Wenn Menschen an ihren Arbeitsplätzen Geräuscheinwirkungen ausgesetzt sind und diese zu einer "Lärmgefährdung" z.B. im Sinne der „Technische Regeln zur Lärm- und Vibrations-Arbeitsschutzverordnung“, kurz TRLV Lärm (ehemals Unfallverhütungsvorschrift BGV B 3) führen, sind Schallschutzmaßnahmen im Arbeitsplatzbereich erforderlich. In Arbeitsräumen ist der Schallpegel so niedrig zu halten, wie es nach der Art des Betriebes möglich ist. Entsprechend den Tätigkeiten am Arbeitsplatz sind dabei verschiedene Anforderungen bezüglich des höchstzulässigen Beurteilungspegels vorgegeben.

Zur Ermittlung der Geräuscheinwirkung an Arbeitsplätzen und Feststellung von Lärmbereichen bieten wir Geräuschmessungen an, auf deren Grundlage die vorliegenden oder - bei geplanten Arbeitsräumen - zu erwartenden Beurteilungspegel berechnet werden. Die Kennzeichnung der Lärmbereiche kann dabei für einzelne Arbeitsplätze oder für den gesamten Betrieb als Lärmkataster erfolgen.

Bei Vorliegen von Lärmbereichen erarbeiten wir unter Beachtung betrieblicher und wirtschaftlicher Aspekte Maßnahmen zur Geräuschminderung. Diese Maßnahmen können sich auf betriebstechnische und organisatorische Abläufe, Verbesserungen an den Anlagen (geräuscharme Ausführungen/Kapselungen) oder schallabsorbierende Verkleidungen der Wand- und Deckenflächen zur Raumschalldämpfung beziehen.

Zur Vorlage bei den zuständigen Ämtern für Arbeitsschutz, z.B. im Rahmen von Genehmigungsanträgen, oder bei der Berufsgenossenschaft erstellen wir gutachterliche Untersuchungsberichte.